092 – Geld nochmals einfach erklärt - von Max

01 - Geld nochmals einfach erklärt - von Max
02 - Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld... - Dr. Helmut Böttiger
03 - "Wir machen das selbst"
04 - Antwort auf MaxNews - TheWhiteRabbit
05 - Antwort auf MaxNews - Joachim Fulde
06 - Max-Logik - Georg Ebert
07 - Der Staat gehört der 'Hochfinanz' - Hansruedi Ramsauer

01 - Geld nochmals einfach erklärt - von Max

Dies ist eine Neuauflage mit Ergänzungen zu den bisherigen MaxNews, damit es auch für die alten MaxNews Leser interessant wird diesen Bericht nochmals zu lesen und das Komplexe Thema 'Geld' besser zu verstehen.

Es gibt nur 6 handelbare Währungen (USD, EUR, GBP, JPY, CAD, AUD, CHF) die im Besitz der 'Hochfinanz' sind. Alle andere sind nur tauschbar und so müssen alle weltweiten Transaktionen durch eine dieser 6 handelbaren Währungen hindurch und jedes Mal ihren Wechselobulus entrichten oder sich verschulden. Bei Verwendung aller anderer Währungen muss man sich dem Diktat von BIS unterwerfen und sich zuerst in Dollar als Reserveleistung absichern und verschulden. Die 'Hochfinanz' tauscht damit in jedem Fall alle weltweit erbrachten Leistungen gegen ihre Papierschnipsel. Alle Rohstoffe werden in einer ihrer 6 handelbaren Währungen abgewickelt.

Die nachfolgende Graphik zeigt auf, weshalb es für die 'Hochfinanz' keine Rolle spielt in welcher Währung man bezahlt. Die aufgeführte Graphik zeigt wie das ganze System funktioniert. Wo es beginnt und wo es aufhört, findet der interessierte Leser auch bei dieser kleinen Graphik schnell heraus. Die lila Blöcke (abhängig ihrer Intensität) gehören zu den Kontrollzentren der 'Hochfinanz' welche das ganze steuern.

Die 'Hochfinanz' kann über die lila Blöcke genau steuern, in welche Bereiche sie Gelder fliesen lassen. Sie können damit Blasen steuern und die Wertigkeit von Wechselkursen und Rohstoffe. Meister in diesem Metier war Alan Greenspan der ebenso hinter einem DotCom-Fiasko stand wie auch hinter der US-Immobilienblase. Die durch Staatsverschuldung kreierte Geldnachfrage wird in Blasen gelenkt, die man dann wieder platzen lässt um neue Nachfragen entstehen zu lassen. Keinesfalls fliesst das Geld der Arbeit zu, weil dies das Hamsterlaufrad verlangsamen würde. Satte Hamster werden träge und laufen nicht.

Einen weiteren angeblich guten Tipp gab Greenspan den OPEC-Ländern nicht mehr in Dollar zu fakturieren sondern sich eine der anderen 5 handelbaren Währungen zuzuwenden. Der Dollar wird längerfristig aus politischen Gründen vielleicht in einen AMERO umgebaut werden. Es handelt sich dann aber dabei mehr um eine weitere Beschränkung der politischen Freiheit der Amerikaner, spielt aber für den Rest der Welt keine politische Rolle, ausser dass ihre Dollarvorräte eben mit entwertet werden. Der Tipp Greenspans ist eher so gemeint, das sich die Welt jede der 6 tauschbaren Währungen aussuchen kann und es der 'Hochfinanz' egal ist, denn sie kontrolliert alle Wechselkurse ohnehin. D.h. auch die Kurse der BRICs Länder werden durch IMF/BIS festgelegt und bestimmt, weshalb BRICs Länder untereinander bartern - d.h. Tauschhandeln und dabei eine eigene Wertigkeit zugrunde legen, die nicht der BIS unterliegt. Hier bestimmt meist der Yuan auf Grund seines Handelseinflusses für diese Länder. Die 'BRI'-Länder liefern die Rohstoffe, während China als Workshop der Welt die Fertigprodukte liefert.

Die Graphik oben erklärt dem interessierten Beobachter auch, weshalb ein Bankencrash für die 'Hochfinanz' unwichtig ist und weshalb Alan Greenspan anlässlich seines letzten Beratungsbesuchs bei der Deutschen Bank den Staaten den guten Rat gab, nicht zur Rettung ihrer Banken einzuspringen, denn dies hat immer nur zur Folge, dass die Bürger höhere Steuern zu bezahlen haben und das nur, weil ein paar Banken jammern, dass ihre Geldkreierungskosten steigen. Er wusste mit Sicherheit damals 2007 schon um die Rettung der Banken durch die 'Hochfinanz' mit 'SDR' (Special Drawing Rights) bescheid. Springt der Staat ein, so verlagert sich das systemische Problem von den Banken auf den Staat - der jedenfalls der 'Hochfinanz' gehört - und wenn die 'Hochfinanz' das Problem lösen will, so hilft sie den Banken direkt. So geschah es denn auch.

Wenn also der Staat eingreift und den Banken hilft, so ist es nicht die 'Hochfinanz' sondern immer einige Einzelbanken/Unternehmen die gute Beziehungen zu korrupten Politikern haben und diese Last dem Volk aufbürden. Die 'Hochfinanz' selbst wartet bis alle Zahlen vorliegen und rettet dann gezielt die Syndikatsbanken wie vorgeführt auf dem G8 treffen im März in London bzw. dem G20 Treffen im September in Philadelphia und dem G7 Treffen in Istanbul. - Das Zauberwort für die Auslösung sind immer 'SDR' (Special Drawing Rights) - zu deutsch Sonderziehungsrechte (SZR) ausgestellt vom IWF - SDRs sind für all diejenigen die Rettung, die Konten bei den 'Hochfinanzeigenen' Zentralbank haben, denn SDRs haben keine Kaufkraft und inflationieren nicht - sie erhöhen auch keine Steuern, weil sie keine Staatsverschuldungen repräsentieren - SDRs sind 'High Powered Money' die Bilanzen ausgleichen und zur Kaufkraftgeldgenerierung verwendet werden können, wenn man zentralbankfähig und zugelassen ist. MaxNews hat diese Logik als erster seit 2001 öffentlich propagiert und langsam kommen immer mehr dahinter wie SDRs funktionieren.

In den MaxNews vom 11.7.08 (2) Grossbanken auf dünnem Eis - Hansruedi Ramsauer Zeitenwende.ch wird aufgezeigt, dass sich Banken auch mit 97% Verschuldung als hervorragend finanziert betrachten. Wenn nun die Vorschriften in der Geldkreierung von der 'Hochfinanz' geändert werden und die Banken wieder wie unter Basel I die doppelte Sicherheit für die Geldkreierung hinterlegen müssten, so gingen natürlich einige pleite oder müssten die Hälfte ihrer Kredite einfordern. Die Kredite haben sich zwischen Basel I und Basel II (Juni 2004) verdoppelt, weil die Banken nur noch halb soviel Sicherheiten abgebucht bekamen und ihre Kapazität sich dadurch verdoppelte.

Die sogenannte Bankenkrise im Aug.2007 traf zunächst lediglich die auf japanischen Krediten aufgebauten Finanzierungen.

Japan vergab bestehendes Geld (Yen-Kredite) gegen 0,5% Zins, wobei neu zu kreierendes Geld die Banken nach obigem Schema bis zu 3% (über dem jeweiligen Nationalbankzinssatz) gekostet hätte. Die Banken umgingen die Geldkreierung der 'Hochfinanz' und liehen sich billiger 'schon kreiertes Geld' als sie selbst 'neues Geld' kreieren konnten. (Auch schlecht geführte Banken wie die Lehman Brothers, die eigentlich keine Sachkredite vergeben - sondern nur beim Investmentbanking mitmischen sollten, (denn sie konnten unendlich Geld kreieren) - fielen aber auf die Bankpraktik des borgens statt kreierens herein und liehen sich Geld, statt es einfach selbst zu kreieren - doch damit verstiessen sie gegen den Kodex der Mafia und mussten daran glauben. Dem hat die 'Hochfinanz' einen Riegel vorgeschoben indem sie einfach an der Wechselkursschraube gedreht hat und die Rückzahlung japanischer Kredite so verteuerte, dass einige der Banker eben aufschrieen als ob man ihnen zwischen die Beine griff. Das Bankensystem war dadurch nie in Gefahr, doch es löste die Immobilienkrise aus, weil den Banken das Geld ausging und sie schnellstens diese Werte zu jedem Preis verflüssigen wollten. Das erst liess die Preise purzeln und zeigte der Welt den echten Wert.

Alle Apokalyptiker die immer vom Crash reden, verstehen das System offenbar nicht. Die 'Hochfinanz' hat die ursprünglich nur 900bln kreiertes Schuldgeld eingeschmolzen und die Spekulanten dabei verarmt, doch sie haben ihr eigentliches Schuldgeld-System voll erhalten. Damit die Weltwirtschaft weitergeht, müssen sie immer nur die Zinsen für die 10bln Kreditgeld in der 'realen Weltwirtschaft' nachfliesen lassen. Wir wissen, dass unterschiedliche Medien unterschiedliche Schuldhöhen propagieren und der IMF heute von 2.2 Trillionen redet, damals im August 2007 war nur von 900 Bln die Rede. Die Höhe ist vom Prinzip her uninteressant, Tatsache ist der reale Wert der Weltwirtschaft bei 10 Bln liegt und dass die zuviel kreierten Gelder in dieser Schuldbilanz nun durch die 'Hochfinanz' bilanztechnisch mit SDRs ausgeglichen wird. Alle Hamster in der Realwirtschaft hatten immer genug auf ihrem Teller, da die Realwirtschaft vom Einschmelzen der Werte weitgehend verschont wurde und weil diese Hamster immer nur zumindest nach dem Zins für ihre Kredite suchen um überleben zu können.

Bei dieser Bankenkrise handelt es sich um eine Entschuldung des Systems und Einschmelzung der zuviel kreierten Gelder. Die Nationalstaaten die schon immer der 'Hochfinanz' gehörten, helfen als Erfüllungsgehilfen mit bei der Entschuldung der Banken und erhalten von der 'Hochfinanz' dafür 'SDR' (Special Drawing Rights) ausgestellt von dem IMF. D.h. 'SDRs' sind zinsfreie Geldgutscheine die in beliebiger Währungen wie Joker eingesetzt werden können und welche die Staaten und Syndikatsmitglieder entschulden. Letztlich sind alles nur die kleinen Buchhaltungstricks das System der 'Hochfinanz' um dies am laufen zu halten. Für den kleinen Hamster ändert sich nichts. Er wird auch weiter seinen Runden drehen müssen. Für die Spekulanten die sich um ihre erstrampelten Talerchen Sorgen machen, ändert sich ebenfalls nichts - solange sie in Kartellwerte die gerettet wurden investiert haben. Für alle anderen gilt: Überleben werden nur die 'Investition in der Realwirtschaft und im Bereich unseres Humankapitals', denn die Generation von morgen muss das System für uns Hamster weiter tragen, weil wir nicht willens sind es aufzulösen.

Gleichzeitig zeigt die Graphik vielleicht den Freiwirten auf, weshalb ihre These des Geldumlaufs nicht stimmt und die Banken nicht vom Verleihen von Spareinlagen leben. Vielleicht kapieren auch die Bürgergeldfanatiker, dass zukünftiges Geld nur auf Leistung basieren kann und nicht auf Konsum, auch wenn das Volk immer nur an Konsum und selten an Leistung interessiert ist. Letztlich sind wir alle das Volk und unterwerfen uns dem Staat der uns nicht aus dem Nichts beschenken wird - oder wie einige andere à la Rheingold glauben dass man nur Konsumieren müsse und schon stimmt die Wirtschaft wieder. Jeglicher Konsum belastet nur weiter die Ressourcen des Planeten.

Geld ist immer eine 'leeren Hülse mit aufgedrucktem Wert' (genannt Geld) die erst durch Leistung ihren Wert erhält und nicht durch die Weiterreichung oder Tausch gegen Konsum.

Die Graphik zeigt auch, das die Gross-Kapitalbesitzer nicht ihr Geld durch Konsumverzicht bekamen oder durch Zins, sondern durch ihren Zugang zur monopolisierten Geldkreierung.

Last not least muss klar werden, dass ein Staat keine Steuern benötigt, wenn er seine vom Volk genehmigte Kostenumlage über die Besteuerung von Ressourcen deckt. Dadurch werden auch Importe besteuert und die lokale Arbeitsleistung bleibt steuerfrei. Deshalb ist im MaxNews-Konzept die öffentliche Kostenumlage über Ressourcen (und nicht Elemente oder Leistung) vorgesehen, um gleichzeitig auch die Natur zu schonen. Darüber hinaus kann Wachstumszwang nur verhindert werden, wenn jeder Souverän sein eigenes zinsfreies Bürgergeld gegen Leistungsversprechen in seiner Wohngemeinde erstellt.

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02 - Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld... - Dr. Helmut Böttiger

IFW/Weltbank-Tagung, G-20 Gipfel Pittsburgh, Sonderziehungsrechte, neues Finanzsystem

http://www.spatzseite.com/2009/10/ifwweltbank-tagung-g-20-gipfel-pittsburgh-sonderziehungsrechte-neues-finanzsystem/

"Wer soll das bezahlen, wer ...?"

Am Dienstag 6. 10. begann die IFW/Weltbank-Jahrestagung in Istanbul. Den Auftakt bot, wie inzwischen üblich, die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen den Protest von etwa 6000 Aktivisten (Polizeiangaben) auf dem zentralen Taksim-Platz. Die Leute protestierten gegen "die da oben", weil die an der Krise und der damit verbundenen Verarmung schuld sind. Wie und warum sie daran schuld sind, ist wohl den wenigsten klar.

Dabei hatte Weltbankchef Robert B. Zoelick es ihnen sogar gesagt (wenn auch in anderer Absicht). Er erklärte, wie der Dollar die Amerikaner reicher gemacht hat. "Die Vereinigten Staaten hatten ein unglaubliches Glück, dass der Dollar (als Weltreservewährung) einen so besonderen Status geniesst." Er hat es den Amerikanern ermöglicht, Dinge im Ausland zu kaufen und dafür mit Dollars zu bezahlten. Diese blieben dann, anstatt in die Vereinigten Staaten zurückzukehren und dort Ansprüche auf amerikanische Erzeugnisse geltend zu machen, in den Schatzkammern der Zentralbanken anderer Länder. Die "Vereinigten Staaten konnten Schuldscheine ausstellen und diese niemals begleichen. Ein exorbitantes Privileg", kommentierte Valery Giscard d'Estaing. So hatten die USA 'Kredit', bzw. 'Entwicklungshilfe' im grossen Stil bekommen. Als die Dollars unter den Matratzen im Ausland zu viele wurden, begann ein Teil von Ihnen zurückzukehren, um in den USA "sicherere" Anlagenwerte zu kaufen. Das trieb die Preise in luftige Höhen: Waren gegen Geld und dann Geld gegen Papier, ein Bomben-Geschäft.

Das vermeintliche Glück war wie ein Lotteriegewinn, der selten tatsächlich Glück bringt. Die Amerikaner, d.h. ihre Verantwortlichen ohne Haftung, haben deutlich zu viele Schuldscheine ausgestellt und ihre Wirtschaftsbosse haben sich statt auf die Güterproduktion auf den Wertpapiervertrieb konzentriert. In den USA betrug das Verhältnis Gesamtverschuldung zu Bruttoinlandsprodukt nach dem Krieg als das neue US-imperiale Geldsystem (von Breton Woods) begann, etwa 150%. Zum Höhepunkt des Schuldscheinexports gegen Waren hatte die Gesamtverschuldung in Amerika 360% des Bruttoinlandsprodukts erreicht. Wirtschaftswissenschaftlern schien das, ein wahrhaft beglückendes, Sorgen freies Wirtschaftssystem zu sein. Für die Pflege und Propagierung einer derart "dynamischen und flexiblen" Wirtschaft erhielten sie Jahr für Jahr die Nobelpreise für Wirtschaft.

Dann kamen Zweifel auf, und die Anlagepreise stürzten ab, weil in den Jahren 2007 bis 2009 die zahlungswillige Nachfrage auszubleiben begann. Im März stürzten die Aktienwerte in Richtung ihrer Realwerte, was seit 1968 nicht mehr geschehen war. Gleiches geschah mit den Häuserpreisen. Bis März 2009 war für ein Viertel der US-Hausbesitzer die Hypothek unter den Verkehrswert ihres Hauses abgesunken, sie sassen in einem negativen Vermögen. Gleichzeitig brachen die Einkommen für die US-Haushalte ein. Alles fiel - ausser den Schulden. Während des grössten und längsten Booms aller Zeiten und mit dem Monopol auf die Reservewährung der Welt, hatten die Amerikaner den Boden unter den Füssen verloren. Nun müssen sie sparen, um aus dem Zahlungsloch wieder herauszukommen - und die Produzenten in der "freien" Welt verlieren Erlöse und Arbeitseinkommen.

Ob die Ankündigung von Herrn Zoelick "Blickt man nach vorne, dann wird es zunehmend Alternativen zum Dollar geben", die Protestierer trösten und etwas für die Weltkonjunktur ändern wird? Was aber meinte er selbst? Russland und Golfstaaten wollen auf den US-Dollar im Rohölhandel verzichten und führen darüber Geheimgespräche mit China, Frankreich und Japan, meldete die britische Zeitung The Independent am 7.10 und berief sich dafür auf Bankenkreise. Finanzminister und Zentralbankchefs der erwähnten Länder hätten über die Einführung eines Währungskorbs aus Gold, Yen, Yuan, Euro und einer neuen gemeinsamen Währung der Golfstaaten als Verrechnungseinheit für Rohstoffe beraten. Russlands Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin verweigerte dazu in Istanbul jeden Kommentar. Sein Vize Dmitri Pankin leugnete, dass das Finanzministerium an derartigen Verhandlungen beteiligt gewesen sei. Zuvor hatten Medien geunkt, dass die USA zur Sanierung ihres Finanzsystems eine Nordamerikanische Union mit der gemeinsamen Währung "Amero" ins Leben rufen wollen. Laut arabischen Medien planen die wichtigen Öllieferanten im Golf Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und Katar eine gemeinsame Währung.

Noch am gleichen Tag gab der saudi-arabische Notenbankchef, Mohammed al Dschasser, seine Zurückhaltung auf und bezeichnete die Meldung als "absolut falsch". Saudi Arabien führe keine solchen Gespräche, und Frankreichs Wirtschaftsministerin, Christine Lagarde, pflichtete dem mit der Beteuerung bei, dass "die Abschaffung des Dollar im Rohölhandel (vorerst?) nicht auf der Tagesordnung" stünde und "dies alles Spekulationen" seien. Nur Spekulationen? Laut Independent wissen die US-Behörden um diese Pläne und wollen den Komplott aushebeln, zumal sich die US-loyalen Länder Japan, Sarkosys Frankreich und die Golfstaaten daran beteiligen wollen.

Dem ehemaligen chinesischen Nahost-Beauftragten Sun Bigan fiel im Gespräch mit der Zeitung 'nur' ein, vor einer verschärften Rivalität zwischen China und den USA um die Rohstoffe des Nahen Ostens zu warnen. Und Alexej Kudrin, der die russische Delegation bei der IWF/Weltbank Tagung in Istanbul leitete, wusste nur zu vermelden: Die Länder der BRIC-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien und China) werden auf internationaler Ebene weiter eine Erhöhung der Stimmenquote für Entwicklungsländer beim Internationalen Währungsfonds (IWF) um sieben Prozent und bei der Weltbank um sechs Prozent fordern. Dieser Prozentsatz sei in einem Kommuniqué von den BRIC-Staaten festgelegt worden. Die G-20 Staaten hatten im September in Pittsburg, USA, beschlossen, die Stimmenquote für Entwicklungsländer beim IWF nicht weniger als um fünf Prozent und bei der Weltbank nicht weniger als um drei Prozent anzuheben. Die BRIC-Länder wollen laut Kudrin mehr haben. Die Stimmrechtsreform des IWF soll bis Januar 2011 abgeschlossen sein. Bis dahin kann noch viel geschehen.

Jim Rickards von der US-Beraterfirma Omnis, sagte im Fernsehen (CNBC) am 25.9., der G20-Gipfel in Pittsburgh habe beschlossen den "IWF zur weltweiten Zentralbank zu erheben". Der IWF solle künftig statt den USA die Weltreservewährung stellen. "Zum ersten Mal in der Geschichte bringe sie Schulden in Umlauf", erklärte Rickards, "sie emittiere Sonderziehungsrechte (SZR); … diese SZR sind durch nichts gedeckt." Bei den SZR handelt es sich nicht um Kaufgeld, sondern um sogenanntes high powered money, das Banken als Grundlage zur Kreditgewährung an Marktteilnehmer dient. Zuletzt wurden SZR in den achtziger Jahren ausgegeben, damals etwa 30 Mrd. Dollar, jetzt sollen es erst einmal 300 Mrd. sein. Die relativ geringe Zahl trügt, weil sich damit im bisherigen Finanzsystem ein vielfacher Betrag an Kaufgeld schöpfen lässt.

Der Grund zur Schaffung einer neuen Weltreservewährung ist das sogenannte "Triffin Dilemma" (nach dem Ökonomen Robert Triffin, der 1958 erstmals darauf hingewiesen hatte). Als Reservewährung hat der Dollar die Abwicklung des Welthandels zu gewährleisten. Mit Zunahme des Handels wuchs der Bedarf an umlaufendem Geld, der nur durch die Verschuldung des Landes, das dafür die Weltwährung stellte, gedeckt werden konnte. Die Planer des US-imperialen Währungssystems in Breton Woods hatten diese Seite der Entwicklung aus Freude über die neuen billigen Zugriffsmöglichkeiten der USA auf die Realvermögen der übrigen (westlichen) Welt ausser Acht gelassen.

Am Tag des G20-Treffens (25.9.) hatte Federal Reserve (FED)-Gouverneur Kevin Warsh im Wall Street Journal geschrieben: "Wir müssen irgendwie vom Dollar loskommen, aber das wird schrittweise geschehen." Die FED könne die Währungsstabilität nicht mehr garantieren. Sie inflationiert den Dollar, um die Banken zu stützen." Das müsse geschehen, weil die Höhe der offenen Schulden die Menge des zur Rückzahlung zur Verfügung stehenden Geldes bei Weitem übersteigt. Die Eventualverbindlichkeiten (z.B. durch künftige Pensionsforderungen) der Regierung betragen, laut Rickards, inzwischen 6 Billionen Dollar. "Diese Verbindlichkeiten durch eine Kombination von Wachstum und Steuern auszugleichen, ist nicht vorstellbar." Die Regierung könne im Laufe der kommenden 14 Jahre nur etwa die Hälfte davon ausgleichen, was bedeutet, dass der Dollar im gleichen Zeitraum um die Hälfte abgewertet werden müsse. Ähnliches gilt natürlich auch für ihre deutschen Vasallen. Die drastische Abwertung ihres hartverdienten Geldes kommt beim Bürger, auch wenn er sich an die schleichende Abwertung bereits gewöhnt hat, nicht gut an.

Die Bundesregierung stellt sich bereits auf eine derartige Inflation ein. Am 6. Juli 2009 wurde das "Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens (BGBl. I S. 1702) ausgefertigt, dessen Zweck laut §2 sein soll: "Mit der Errichtung des Sondervermögens soll durch Zuführung von Mitteln aus dem Bundeshaushalt Vorsorge für die Inflationsentwicklung während der Laufzeit von inflationsindexierten Bundeswertpapieren getroffen werden. Bei Fälligkeit eines inflationsindexierten Bundeswertpapiers soll aus dem Sondervermögen der Betrag gezahlt werden, um den der Rückzahlungsbetrag den Gesamtnennbetrag übersteigt."

Allerdings hat die Begründung des Direktors der Beratungsfirma einen Haken. Es ist nie genug Geld da, um ausstehende Schulden zu begleichen, weil alles Geld in Form von Krediten durch die Geschäftsbanken geschöpft wird, und diese nur die Kreditsumme schöpfen aber nie die bis zur Rückzahlung des Kredits fälligen Zinsen. In diesem Dilemma liegt die eigentliche Ursache der gegenwärtigen Finanzkrise. Das wissen natürlich die Bankiers des Finanzhochadels (nicht die kleinen Bankangestellten, die Sie kennen lernen), darauf gründet ihre Macht über Politik, Regierungen und Gesellschaft. Um die übergross gewordene Diskrepanz zwischen Geld und Schulden abzumildern, wollen sie mit den SZR des IWF eine fiktive Geldquelle ausserhalb des bisherigen Währungssystems schaffen, aus dem sie die Implosion der Weltüberverschuldung etwas entspannen wollen, ohne die Kontrolle über die Geldschöpfung, das heisst ihre Macht, zu verlieren.

Um die Kontrollmöglichkeit über den Weltzahlungsverkehr wird zurzeit hinter den verschlossenen Türen der Machtblöcke nicht nur unter der Rubrik "Stimmrechtsreform des IWF", dem Verwaltungssitz des westlichen Finanzhochadels, gerungen. Den aufstrebenden Entwicklungsländern geht es (notfalls?) auch um eine grundsätzlichere Alternative zum bisherigen Weltfinanzsystem, einer eigenen Verrechnungsstelle aufgrund eines zu verabredenden Währungskorbs. Weil es hier um die Grundlagen der Macht geht, wird hart an der Schwelle zum militärischen Machtkampf gerungen. Diese Schwelle liegt, wegen seiner militärischen Möglichkeiten (US-Army) für den Finanzhochadel des Westens, deutlich niedriger als für die aufstrebenden und sich aus dem Zangengriff des Finanzhochadels befreienden BRIC Länder. Dass diese sich der Gefahr bewusst sind, zeigen der Kommentar Sun Bigans am Rande der IWF/Weltbank Konferenz in Istanbul, aber auch ein Blick in die weltweiten Rüstungsanstrengungen nach dem vermeintlichen Ende des Ost-West Konflikts.

Von dieser Lage, die sich mit der Entwicklung der Finanzkrise immer brenzliger zuspitzt, soll das seit den siebziger Jahren inszenierte Theater um Umweltzerstörung, Lebensmittelvergiftung, DDT-, Chemie-, Kernenergie-Verteufelung, Verlust der Artenvielfalt, Waldsterben, Ozonloch, Verschmutzung der Ozeane, Neonazis, Klimaveränderung ausgerechnet durch die Pflanzennahrung CO2, Terrorismus, Vogel-, Schweinegrippe und um den nicht unterworfenen und den westlichen Werten noch nicht angepassten Islam ablenken - so weit es nicht sogar (wie der sogenannte "Krieg gegen Terrorismus") schon der Vorbereitung des Konflikts dient.

H. Böttiger

Kommentar Max:

Weil der Zins nie mitkreiert wird aber stets eingefordert wird, dauert es laut Kondratieff rund 60 Jahre bis zum Kollaps. Die 'Hochfinanz' lies früher immer die Staaten gegeneinander zum Kampf antreten. Jeder Staat hoffte, dass der andere nach dem Krieg seine Schulden bezahlt.

Nach dem Krieg spielte die 'Hochfinanz' immer den Friedensrichter und stellte durch ungleiche Landaufteilung die nächste Kriegsbedrohung sicher, sodass beide Staaten sich wieder über die Rüstung verschulden mussten. Das Spiel konnte neu beginnen.

Nun da die Länder alle der 'Hochfinanz' gehören, ist sie auch für den Kontoausgleich des teuflischen Systems zuständig. Sie bewerkstelligt das spielen über die Sonderziehungsrechte (SZR/SDR) ausgestellt vom IWF) welche sie als 'High Powered Money' gezielt an ihr Syndikatsmitglieder austeilt. Es kommt nicht aus dem Steuertopf und zahlt deshalb auch keine Zinsen. Die 'Hochfinanz' hat noch nie Zins bezahlt.

Da die Hamster mangels Arbeit kein Geld mehr haben sind sie überflüssig. Momentan bezahlt die 'Hochfinanz' die Zeche selbst - zumindest solange sie die überzähligen Hamster noch nicht losgeworden ist. Zum Glück kosten SZRs nur einen Tastendruck auf dem Computer im IWF. Was nichts an dem Wunsch nach Bevölkerungsreduzierung ändert.

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03 - "Wir machen das selbst"

Hallo Max

Ich möchte dir ein Projekt vorstellen, das im Zusammenhang mit Autarkie und regionalem Aufbau steht. Der Informationsfluss ist immens und völlig in Ordnung. Jedoch wird die Notwendigkeit sich zu organisieren und zu handeln immer deutlicher. Die eigene geistige Ausrichtung und das bewusste Handeln gemäss seiner Überzeugungen bringt die Dinge zum Entstehen. Persönliche VerBindungen rücken in den Vordergrund. Eine der faszinierendsten Ideen präsentierte mir Gunnar.

Er entwickelte ein Label "Wir machen das selbst" Es entstehen Läden, in denen die Idee von Regionalität in jeder Hinsicht verwirklicht wird.

Durch ein Photo des Produzenten auf dem Etikett kommt man raus aus der Anonymität, und allen wird bewusst WIR gestalten unser Leben selbst. Es geht dabei nicht nur um Nahrungsmittelproduktion, sondern auch um Waren und Dienstleistungen, raus aus dem industrialisierten, globalisierten WahnSinn. Es werden Menschen gesucht, die neue Wege gehen, wieder Dinge produzieren und mitmachen wollen. www.wir-machen-das-selbst.de Ich denke es ist ein richtiger Schritt in Richtung Bildung von autarken Gemeinschaften, denn wer hat schon ein ganzes Dorf mit Gleichgesinnten.

Liebevolle Grüsse
Karl Heinz

Kommentar Max:

Schön, nur ändert das weder etwas an der Geld- noch Wohlstandskreierung.

Geld kann immer erst durch Verschuldung entstehen. Erst wenn die Geldkreierung entmonopolisiert unters Volk verlegt wird und gegen Leistung statt Schuld kreiert wird, kann sich Wohlstand ergeben.

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04 - Antwort auf MaxNews - TheWhiteRabbit

Es ist einfach unglaublich wie weitreichend diese Informationen sind. Für mich schliesst sich der Kreis.

Danke!

Sprachen, Religionen, Weltanschauungen, politische Ausrichtungen, etc. Die Bedeutung von teile und herrsche war mir noch nie so bewusst wie heute. Eitelkeit ist die schlimmste Sünde und Sünde bedeutet Trennung.

Ich habe diesen Newsletter ein wenig formatiert hier http://pathofneo.wordpress.com/das-wesentliche-ueber-die-waehrungs-und-geldsysteme/ und hier http://luegenweltmatrix.blogspot.com/2009/10/das-wesentliche-uber-die-wahrungs-und.html veröffentlicht und hoffe auf ihr Einverständnis.

Mit Respekt und Liebe, pathofneo

Kommentar Max:

MaxNews freut sich immer über die Weiterverbreitung, solange der Bezugsquellenhinweis auf die Gratis MaxNews mit veröffentlicht wird.

Ganz besonders gut ist auf Ihrer Seite der Link auf http://www.youtube.com/watch?v=6Sb6RmRMbBY&feature=player_embedded# sollte man sich ansehen.

Weniger gut hingegen ist das nachfolgende Beispiel des Freiwirt-Videos 'Fabian - Gib mir die Welt plus 5%'. Geld entstand nicht als Tauschmittel - sondern aus dem Gesetz der Unterwerfung und Abgabenentrichtung an die 'Hochfinanz'! Es wurde uns aufgezwungen und nur weil es zur Zahlung von Steuern erforderlich war, tauschten Menschen ihre Leistungen dagegen oder sie wurden eingesperrt.

Unser MaxNews Beitrag passt irgendwie nicht ganz in diese Seite, denn die anderen Links der Vortragenden sind alles Anhänger der Freiwirte die an einen Geldumlauf glauben und die Geldkreierung nicht ganz verstanden haben. Sie glauben noch an die Wertigkeit von Geld - wie alle kleinen Hamster sind sie stolz auf ihre systemische BWL-Verbildung und ihr apokalyptisches Wirtschaftsverständnis. Der Konsumerismus und die Verbildung halten sie im Hamsterlaufrad.

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05 - Antwort auf MaxNews - Joachim Fulde

Hallo Max

Vielen Dank für die Zusammenfassung. Ich habe zwar viele Details nicht verstanden, ahne jedoch wie allumfassend, pervers-genial dieses Geldsystem ist.

Bitte die Ausgabe mit "Fei Lun" noch mal schicken. Diese war eine der ersten, die ich von einem Freud zugeschickt bekommen habe, wobei ich damals nur dachte, " was soll ich mit dem chin. Kram ". Gibt es ein entsprechendes System aus der westlichen, abendländischen Hemisphäre?

Gruss
J. Fulde

Kommentar Max:

Vor unserer Kolonialisierung (Phantomzeitalter Heribert Illig - ergoogeln) kannten auch wir nur souveränen Kredit.

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06 - Max-Logik - Georg Ebert

Hallo Max

Der Abbinder enthält ja viele gute Ideen, nur wie ist das mit der Max-Logik?

Thema Eigenständigkeit

Die Hochfinanz überzieht nur Länder mit Krieg, die eigenständig sein wollen, so wie Hitlerdeutschland. Deutschland soll laut Abbinder möglichst eigenständig werden. Dann gibt es logischerweise wieder Krieg? Oder "nur" Bürgerkrieg?

Thema Zins

Der Zins ist "nicht so schlimm" in unserem Geldsystem. Er zwingt "nur" zum Wachstum, weil er nicht kreiert wird. Wachstum erzwingt aber bösen Konsumerismus. Das Geldsystem kann unendlich wachsen. Die Realwirtschaft aber nicht, da es an Ressourcen irgendwann mangelt. Also klaffen Geld- und Realwirtschaft zwangsläufig auf längere Sicht auseinander. Einen Crash gibt es aber nicht und auch keine Apokalypse. Na wunderbar. Alles geht aufwärts. Nur, wo ist da die Logik?

Viele Grüsse
G. Ebert

Kommentar Max:

Die Hochfinanz braucht keine Logik! Es geht ihr nur um die Macht. Hitler half die Welt der Dollarhegemonie unterzuordnen.

Solange die Hamster fleissig im Hamsterlaufrad ihre Runden drehen und sich dem System unterordnen, solange erfüllt es den Zweck für die 'Hochfinanz'. Eine Überschuldung gibt es für die 'Hochfinanz' nicht, denn sie kann jederzeit jedes Konto mit 'SDR' (Special Drawing Rights) ausgleichen und alles geht weiter wie gehabt. SDRs schützt all diejenigen, welche Zugang zur Geldkreierung haben. Dazu gehören nicht die kleinen Hamster die nur dem Kaufkraftgeld hinterher rennen und die Perversität des Systems nicht erkennen.

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07 - Der Staat gehört der 'Hochfinanz' - Hansruedi Ramsauer

Hallo Max

Im Panorama-Video wird suggeriert, dass die Banken die Staatsanleihen behalten und die Zinsen kassieren. Das aber stimmt nicht. Die Banken bringen die Staatsanleihen unters Volk. Die grössten Käufer sind Versicherungen und Fonds. Ihnen gehört der Staat - ganz rudimentär ausgedrückt und nicht den Banken. Die Banken sind "nur" Vermittler und kassieren dafür Kommissionen. Im übrigen ist dies sogar wegen dem enormen Wettbewerb ein schlechtes Geschäft.

Gruss HRR

Kommentar Max:

Max stolpert eben nochmals über diese Eingabe in den MaxNews und möchte diese nochmals klarer beantworten.

Staatsanleihen sind nicht interessant als Geldanlage, sondern dienen dem Finanzmarkt nur als Grundlage um damit 'High Powered Money' zu kreieren. D.h. wer ein Konto bei der Zentralbank unterhalten darf, kann dagegen zu den Spielregeln von Basel I+II Kaufkraftgeld kreieren. Darin liegt der eigentlich Wert von Staatsschuldscheinen.

Der Staat verschuldet sich bei den AAA-Banken immer länger als 2 Jahre, weil er so dort die günstigsten Konditionen erhält. Eine AAA-Bank braucht NULL Sicherheiten oder Hinterlagen um bei dieser Laufzeit das 200fache an Nennwert in Kaufkraftgeld zu kreieren - siehe Basel II.

Wer immer als Käufer für Schuldscheine auftritt, kann damit Kaufkraftgeld kreieren oder diese Schuldscheine auf dem Geldmarkt weitervermieten.

Die Alternativen zu Staatsschuldscheinen sind 'Derivate' die eben nur einen 'look alike Wert' haben wie der Immobilienmarkt bewies.

Die Schuldscheine dienen der 'Hochfinanz' nur zur Absicherung, dass nicht mehr Kaufkraftgeld kreiert wird als Sicherheiten vorliegen.

Welche Sicherheiten die Banken ihrerseits den Kunden gegenüber fordern, ist der 'Hochfinanz' egal. Sie vertraut keiner Bank was man schon an der geforderten 2% Reservemarge als Sicherheitshinterlage bei der Geldkreierung erkennt. Der Staat selbst gehört der 'Hochfinanz' - und sie bestimmt das Gesetz, welches ihr (der 'Hochfinanz') das Monopol über die Geldkreierung sichert.

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