008 – Bericht aus Kairo - Dr. Rainer Herret

01 - Bericht aus Kairo - Dr. Rainer Herret
02 - Preisstabilität und Inflation - Dr. Helmut Böttiger
03 - Brief an den "Bundespräsidenten"
04 - 40 Prozent der Deutschen glauben an geheime Weltregierung, 90 Prozent glauben nicht an 9-11

01 - Bericht aus Kairo - Dr. Rainer Herret

Um 20.30 Uhr Ortszeit am 27. Januar 2011 wurde landesweit der Zugang zum Internet blockiert. Die Mobilfunknetze stellten ihre Funktion um 10.00 Uhr morgens am 28. Januar (Freitag) ein. Die einzigen verbleibenden Kommunikationsmittel waren und sind Festnetz Telefonlinien und Satellitentelefone.

Nach dem Freitagsgebet versammelten sich einige Hundert Menschen im Kern von Kairo zu einer friedlichen Demonstration und skandierten: " Das Volk will den Systemwechsel" Es waren vornehmlich junge Leute, Familien mit Kindern. Aus den Reihen der in massiver Stärke aufgebotenen Bereitschaftspolizei wurden Tränengasgranaten in die Menge gefeuert. Es war auf keinen Fall eine religiös motivierte Kundgebung. Erst nachdem man auf die Menschen feuerte, wurden "Allahu akbar" Rufe laut.

Dann kamen weitere Menschen zu Tausenden und versuchten über die drei Hauptbrücken (Qasr El Nil, 6th October, 26th July) zum zentralen Tahrirplatz zu gelangen. Die Menge wurde mit Wasserwerfern, teilweise Feuerwehrwagen, Hundertschaften der Polizei unter Stockhieben und in einem Hagel von Tränengasgranaten zurückgetrieben und drängte doch immer wieder vor, bis die Polizei überrannt wurde.

Das Aussenministerium wurde gestürmt und als die dortigen Spezialeinheiten begannen mit scharfer Munition zu feuern, flogen Molotow Cocktails. Das Hauptquartier der Regierungspartei (NPD) wurde gestürmt, geplündert und brannte während der Nacht völlig aus. Grosse Besorgnis bestand, dass das Feuer auf das direkt angrenzende Nationalmuseum übergreifen könnte, weil die Feuerwehr nicht mehr durch die Menschenmassen hindurch gelangte. Vermutlich hatte man auch das Wasser im Kampf gegen die Demonstranten verbraucht.

Zum Schutz gegen Plünderung bildete sich eine Menschenkette rund um das Museum, dennoch gelang es Plünderern über das Dach einzudringen. Sie beschädigten zwei Mumien und diverse Exponate ud Vitrinen, bevor sie von der Touristenpoizei gestellt werden konnten.

Lediglich während der Gebetszeiten ebten die Auseinandersetzungen etwas ab. Da wo die Polizei dies nicht respektierte, griffen Christen ein und schützten ihre im Freien betenden moslemischen Mitbürger.

Heftige Auseinandersetzungen wurden inzwischen aus Suez und Alexandria gemeldet. Besonders hart wurde in Suez gekämpft, wo es am 25.1.2011 drei Todesopfer gegeben hatte. Nachdem die Polizei mit einem Feuerwehrfahrzeug in die Menge fuhr und 5 Menschen tötete, geriet die Lage ausser Kontrolle. Polizeifahrzeuge wurden umgeworfen und Polizeireviere in Brand gesetzt. In Kürzester Zeit hatte die Polizei in Suez die Kontrolle verloren. 6 Mitglieder der Regierungspartei kamen nach berichten ums Leben. Geschäfte eines regierungsnaher Unternehmers wurden angegriffen und dessen Familie flüchtete in Polizeistationen.

Präsident Mubarak verhängte zunächst für Kairo, Suez und Alexandria und dann landesweit eine Ausgangssperre (18.00 - 7.00 Uhr) und rief die Armee zu Hilfe. Die Ausgangssperre wurde von niemandem beachtet.

In Kairo war um 20.00 Uhr die Polizei kaum noch sichtbar. Dann kam das Militär. Die Panzer wurden von der Menge begeistert begrüsst, da man sich von der Armee Schutz gegen die verhasste Polizei erhofft. Die Soldaten winkten den Menschen zu und begannen mit der Sicherung der staatlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten. Schliesslich umstellten sie die brennende Parteizentrale und das Nationalmuseum.

Schliesslich trat um Mitternacht Präsident Mubarak vor die Kamera, mit einer allem Anschein nach aufgezeichneten Rede.

Er versicherte, die Nöte des Volkes (Armut, Arbeitslosigkeit) sehr wohl zu verstehen. Es sei womöglich ein Fehler gewesen, sich hier auf die Privatwirtschaft zu verlassen. Er sei stets für Freiheit und Demokratie eingetreten und die Möglichkeit der Proteste beweise dies. Allerdings warnte er davor - und appellierte besonders an die Jugend - dass die Lösung der Probleme Ägyptens nicht mit Gewalt sondern nur im Dialog zu finden sei.

Da die Regierung unfähig gewesen sei, die Probleme zu lösen habe er sie aufgelöst und werde am Samstag, 29.1.2011 eine neue Regierung ernennen, mit präzisen Vorgaben, wie Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen seien.

Die Rede wurde mit Unmut aufgenommen. Die ganze Nacht bis in den Morgen waren Schüsse zu hören. Ein Geschäftsgebäude und ein Restaurant am Nil brannten aus. Arkadia Mall und zwei Carrefour Märkte wurden geplündert. In der Gameat Al Dowal Al Arabia Strasse, wo Zehntausende durchmarschiert waren, gingen einige Scheiben zu Bruch, zwar nahm das Leben am nächsten Morgen schon wieder fast seinen gewohnten Gang, aber die Polizei war verschwunden. Ab 10 Uhr war der Mobilfunkverkehr wieder funktionsfähig.

Kommentatoren im Sender Al Jazeera warfen dem Präsidenten Realitätsferne vor. Er habe den Kontakt zum Volk verloren. Die Ablösung des Kabinetts, bei dem es sich um Ja-Sager handele (Hintergrund: Lt. Verfassung liegt die Entscheidungsbefugnis und Macht in den Händen des Präsidenten, der alle Regierungsentscheidungen kontrolliert und steuert), sei bei weitem nicht genug. Es gehe um Würde. "Wenn die Eltern alles verkauft hätten um dem Sohn einen Universitätsabschluss zu ermöglichen und dieser dann keine Arbeit fände, so sei das nicht mehr erträglich."

Der Ton der amerikanischen Regierung hatte sich im Laufe des Tages verschärft. Aus dem Weissen Haus und dem Kongress verlautete, man werde Finanzhilfen von 1,5 Mrd. US-$ "überdenken", wenn Mubarak nicht ernsthaft zeige, zu Reformen bereit zu sein.

Das Regime wurde vom Ausmass der Proteste ganz offensichtlich überrumpelt. Armeechef Verteidigungsminister Feldmarschall Mohamed Hussein Tantawi brach seinen Besuch in den USA ab und eilte zurück nach Kairo.

In Abwesenheit der Polizei begannen in den Nächten des 29./30.1. in einzelnen Stadtteilen Kairos aber auch aus Alexandria und anderen Städten Plünderungen von Geschäften, darunter auch Grossmärkte der Metro Gruppe und es wurden auch Angriffe auf Wohnhäuser und Compounds gemeldet (in Kairo vor allem aus den Vororten Ma'aadi, Heliopolis und 6th October City). Es bildeten sich Nachbarschutz-brigaden, die die Viertel abriegelten und Fussgänger und Autos kontrollierten. Dabei kursierte das Gerücht, die Regierung habe bewusst Gefängnisse geöffnet um Unruhe und Panik zu streuen. Bei von den Bürgerwehren gefassten Räubern fand man aber Ausweise des Innenministeriums und der Regierungspartei, so dass weitgehend vermutet wird, dass es sich bei den meisten Plünderungen um gezielte Panikmache des Regimes handelt.

Präsident Mubarak ernannte den bisherigen Geheimdienstchef Omar Suleiman zum Vize-Präsident (dieses Amt wurde zum ersten Mal in der 30jährigen Amtszeit Mubarak's besetzt) und den bisherigen Luftfahrtminister Ahmed Shafiq zum Premierminister. Dies und auch die "Anweisung" Reformen gegen Arbeitslosigkeit in die Wege zu leiten und Korruption unnachsichtig zu verfolgen, beruhigte die Demonstranten nicht und die Proteste weiteten sich aus. Die Luftwaffe lies schliesslich Hubschrauber und Kampfjets über dem Tahrirplatz kreisen, was frenetische Wut auslöste, aber nicht die wohl erwartete Angst. Schliesslich kam das Gerücht auf, Mubarak habe die Armee angewiesen mit scharfer Munition in die Menge zu feuern.

Daraufhin wandelte sich die anti-Regime Demonstration endgültig in eine anti-Mubarak Demonstration. Nun forderte man seinen sofortigen Rücktritt und auch seine gerichtliche Verfolgung.

Militärchef Tantawi lies verlauten, die Armee werde nicht gegen die Demonstranten vorgehen und zum ersten Mal blieben rund 1000 Demonstranten über Nacht am Tahrir Platz. Am Abend des 30.1. widersetzte sich Mohamed El Baradei seinem Hausarrest und kam zum Tahrir. Er wandte sich an die Menge in einer wenig mitreissenden, aber dennoch sehr bestimmten Rede. Er forderte den Rücktritt des Präsidenten und bezeichnet den Befreiungsprozess, der durch die Proteste in Gang gesetzt wurde, als unumkehrbar.

Die Opposition lehnt Gespräche mit Mubarak und dem von ihm eingesetzten Kabinett ab.

Die Polizei wurde ab dem 31.1. wieder in den Einsatz beordert (mit Ausnahme des Tahrir Platzes, wohl um die Menge nicht zu provozieren, denn die Polzei gilt als Instrument der willkürlichen Verhaftung, der Folter und des Mordens). Die Wirtschaft des Landes erstarrt mehr und mehr. In den Häfen werden nur noch wenige Schiffe abgefertigt. Lediglich der Betrieb des Suez-Kanal läuft unbehindert. Kritisch ist die Versorgung mit Ersatzteilen für Kraftwerke und Krankenhäuser. Grössere Ausfälle dort können nicht mehr behoben werden. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist beeinträchtigt.

Am 1. Februar gab es am Tahrir Platz eine beeindruckend friedliche Kundgebung, an der mehr als 1 Millionen Menschen teilnahmen. Es war die grösste Demonstration in der Geschichte Ägyptens und sie richtete sich auf den Rücktritt des Präsidenten. Parallel dazu liefen weitere Kundgebungen in allen grossen Städten. Die amerikanische Regierung entsandte einen Sonderbeauftragten und drängte den Präsidenten zu unverzüglichen Reformen.

Um 22.15 Uhr wandte sich Präsdident Mubarak per Fernsehen an das Volk. Er verurteilte die Demonstrationen und bezeichnete sie als vom Ausland initiiert. Er werde bei den kommenden Präsidentschaftswahlen (September) nicht mehr kandidieren und die ihm verbleibenden Monate im Amt für Reformen und Änderungen der Verfassung nutzen. Er habe sein Leben im Dienst am Vaterland verbraucht und werde auch auf ägyptischem Boden sterben.

Diese Rede wurde von den Demonstranten mit grossem Unmut aufgenommen. Die Menge skandierte: " Geh weg, wir wollen Dich nicht mehr!" Diese emotional gehaltene Rede berührte aber auch die Herzen der gemässigten Bürger und so wurden am 2. Februar von der Regierungspartei pro-Mubarak Kundgebungen organisiert und Berichten zu Folge mit Schlägertrupps durchsetzt. Diese Demonstrationszüge kollidierten überall im Land mit den Regimegegnern, was zu heftigen Strassenschlachten und chaotischen Situationen führt. Jetzt werden auch Geschäfte in grossem Stil geplündert. Die Armee ist bislang noch nicht eingeschritten.

Mit einer weiteren Eskalation besonders am Freitag wird gerechnet.

Herzliche Grüsse aus Kairo.
Dr. Rainer Herret
-Chief Executive Officer-
German-Arab Chamber of Industry and Commerce
Internet: http://www.ahkmena.com/

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02 - Preisstabilität und Inflation - Dr. Helmut Böttiger

Preisstabilität und Inflation (http://www.spatzseite.com)

"Mit all meinen Gedanken und meinen guten Absichten.habe ich absolut nichts erreicht. Nichts, das ich und sehr wenig, was der alte Ben (Strong, Vorsitzender der FED) taten.hat gute Auswirkungen gehabt.oder überhaupt Auswirkungen. Bis auf die Tatsache, dass wir eine Menge Geld von armen Leuten eingesammelt haben und es den vier Winden übergeben haben" urteilte Montagu Norman 1871-1950 - Mitglied des Privy Councils, Grossoffizier des Ordens der Krone, 1920-44 Vorsitzender der Bank of England (BoE) und Begründer der heutigen Zentralbankpolitik des Westens über sich und die Arbeit einer ganzen Generation von Zentralbankiers. Sie hatten die heutigen Zentralbanken zu dem gemacht, was sie sind. Allerdings, ehrlich war der Mann nie, eher ein durchtriebener Lügner. Auch sah er seine Arbeit nicht so naiv pessimistisch, wie die scheinbar selbstkritische Aussage andeutet. Das Geld der kleinen Leute hat er auch nicht in den Wind geblasen, sondern in die Machtstruktur seiner Auftraggeber, der Welthochfinanz. Schliesslich war eine seiner einträglichsten Leistung, den Zweiten Weltkrieg so zustande gebracht zu haben, dass Deutschland den ersten Schuss abgab - die Grundsteinlegung für die anglo-amerikanische Weltmacht. (Vgl. Guido Preparata, Wer Hitler mächtig machte, ISBN 978-3-907564-74-5)

Hauptaufgabe der "unabhängigen" Zentralbank soll die Inflationsbekämpfung sein. Die Bank sollte unabhängig sein, weil man den politischen Institutionen wie Parlament oder Regierung die Fähigkeit zum Haushalten und damit zum ordentlichen Regieren und Machtausüben prinzipiell und öffentlichkeitswirksam absprach. G.F. Knapp hatte in seinem Buch "Staatliche Theorie des Geldes" (1905) schlüssig gezeigt, dass Geld ein Rechtsverhältnis ist, das im Grunde auf (Staats-)Macht beruht, und dass Gold und dergleichen Standards nur zur Täuschung verschleiernd eingesetzt wurden. Geld beruht zwar auf polizeilich-militärischer Macht, ist aber auch das zentrale Steuerungsmittel von Macht und Wirtschaft.

Nun kam es darauf an, dafür zu sorgen, dass dieses Machtmittel in die richtigen Hände kam. Die entscheidende Weichenstellung gelang Paul Warburg vom Hamburger Bankhaus M.M.Warburg & Co und Schwiegersohn von Salomon Loeb von der Bank Kuhn, Loeb & Co., die später in Lehman Brothers aufging. Das US-Geldmonopol ging aufgrund seiner theoretischen Vorarbeit 1913 vom US-Kongress auf die neugegründete Federal Reserve Bank (FED) über, einer damals neugeschaffenen amerikanischen Zentralbank im Privatbesitz weniger Grossbanken (der sogn. Hochfinanz). Warburg, dem der Vorsitz in ihr angeboten worden war, begnügte sich mit einem Sitz im Aufsichtsrat und im Council on Foreign Relations. Im Zuge des Bretton Woods Abkommens 1944, seiner Kündigung unter US-Präsident Nixon 1971 und der "Energiekrise" seit 1974 gelang es der FED, das Geldmonopol des gesamten sogn. "freien Westens" institutionell an sich zu ziehen. Wie sieht es nun mit der viel beschworenen Geldwertstabilität aus?

Das Internet-Portal der Mediengruppe WAZ, "der Westen", schrieb am 18.1.2011: Seit dem Start der Europäischen Gemeinschaftswährung hat der Euro (Nach Berechnungen der Allianz-Gruppe) knapp 22% an Wert verloren. Im Vergleich zum Januar 1999 habe danach ein Euro heute im Durchschnitt aller Mitgliedsländer eine Kaufkraft von etwas mehr als 78 Cent. Nach Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise "lag die Geldentwertung in Deutschland seit Einführung des Euro bei durchschnittlich 1,5% pro Jahr, das ist deutlich weniger als zu D-Mark-Zeiten, als sie bei 2,6% lag." Dabei hielten die Deutschen die DM für eine starke Währung, die ihre Arbeit weniger Werte stahl als andere Instanzen.

Ob allerdings der Kaufkraftverlust des Euro seit Einführung in Deutschland tatsächlich nur bei durchschnittlich 1,5% jährlich lag, ist mehr als zweifelhaft. Fakt ist jedenfalls, dass bei vielen wesentlichen Gütern und Dienstleistungen die Preise im letzten Jahrzehnt und besonders im letzten Jahr sprunghaft gestiegen sind und dank der Bemühungen unserer Regierung weiter steigen. Der Heizölpreis pro Liter sprang von 0,50 DM (fast 26 Cent) auf 70 Cent, also um fast 280%, der (Super-)Benzinpreis schnellte um fast 90% von 1,55 DM (0,84 Euro) auf 1,5 Euro hoch. Selbst das Bier wurde teurer. 1999 bekam man die Mass Bier auf dem Münchner Oktoberfest für 10,70 DM (5,36 Euro), 2010 kostete die billigste Mass dort 8,30 Euro. Alles in allem ein Anstieg von fast 55% (NZZ 18.1.2011). Im Unterschied zur amtlichen Inflationsrate von 1,7 im Jahr 2010 kamen die Schweizer Experten um den Freiburger Statistikprofessor Hans Wolfgang Brachinger bei ihrer Berechnung der "gefühlten" Inflationsrate für Deutschland auf 5,2%, also auf mehr als das Dreifache. Es macht einen "gefühlten" Unterschied, ob man Computer oder Brot kaufen muss.

Wer lässt die Preise steigen? Das Statistische Bundesamt Wiesbaden stellte fest, dass der Index der Importpreise im Monat Dezember um 12% über dem der Einfuhrpreise im Dezember 2009 lag. Dabei handele es sich angeblich um die höchste Jahresteuerungsrate seit 30 Jahren. Schlimm auch, dass sich der Importpreisanstieg gegenüber den beiden Vormonaten Oktober (+ 9,2%) und November (+ 10%) weiter beschleunigt. Schuld daran sind vor allem Nahrungsmittel- und Energiepreise. Ohne Mineralölerzeugnisse stieg der Einfuhrindex "nur" um 9,2% gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Rohöleinfuhrpreise stiegen im Jahresvergleich um 36,5%, die Rohgaspreise um 31,2%. Die Preise für wesentliche Industrierohstoffe zogen ebenfalls kräftig an, für Eisenerz um 98,4%, für Nickel um 51,3%, Kupfer um 41,4%, Aluminium um 24,2%. Einschneidender sind für den Verbraucher die Lebensmittelpreise: Rohkaffee wurde um 65,1% und Getreide um 56,7% teurer. Nestle Präsident, Peter Brabeck-Letmathe, meint in einem Interview mit der FAZ am 26.1., dass diese Anstiege so bleiben werden, und, angesichts dessen müsse man "zum Beispiel die Nutzung von Feldfrüchten für die Gewinnung von ,Biodiesel' für absoluten Wahnsinn halten". Das sieht die deutsche Politik anders und lässt diesen zwangsweise beimischen.

Für den Preisanstieg ist nach westlich freiheitlicher Ideologie "der Markt" zuständig. Bei näherer Hinsicht, gibt selbst diese Ideologie zwei Einflussgrössen zu, das Angebot einzelner Wirtschaftssubjekte und die zahlungsfähige Nachfrage, also die umlaufende Geldmenge. Für beides werden einzelne "freie" Individuen verantwortlich gemacht. Dass das für die Geldmenge nicht stimmt, dürfte angesichts der Kreditpolitik der Hochfinanz und der "Offenmarktpolitik" ihrer (halb)öffentlichen Handlanger offensichtlich sein. Über Erlös-Erwartungen geht die Geldmengenpolitik der privaten Hochfinanz in die Entscheidungen der Wirtschaftssubjekte ein, die ein Güterangebot auf den Markt bringen. Doch ist dieses Steuerungsmittel nicht das einzige.

Am 20.1. 2011 war in NZZ-online zu lesen, "Kriminelle haben im europäischen (CO2)-Emissionshandel im grossen Massstab betrogen. Dabei ist ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden. Als Reaktion darauf setzte die Kommission am Mittwoch fast den ganzen Handel vorübergehend für mindestens eine Woche aus." Zweistellige Millionenbeträge sind wirtschaftlich gesehen kein "grosser Massstab" mehr, und inwieweit es sich bei den Nutzniessern um "Kriminelle" handelt oder um clevere Ausnutzer bestehender Gesetze, ist unklar. Eindeutig ist, dass die kriminellen Voraussetzungen dafür die Regierung in Berlin aber auch in Brüssel bereit gestellt. Würden sie Anbieter von Solar- oder Windstrom für Kriminelle halten, wenn sie ihre Mitmenschen über zu meist wenig produktive Stromangebote kräftig ausnehmen?

Entlang der deutschen Küste an Ost- und Nordsee drehen sich immer mehr Windräder. 20'000 Megawatt (Nenn-Leistung, wenn ständig Wind mit 15m/sec wehen würde), sollen sie nach aktueller Planung erbringen. Doch weil der Wind nicht so weht, wie er soll, werden sie konventionelle Wärmekraftwerke so wenig ersetzen wie ihre Vorgänger an Land, sondern bei Wind nur den Betrieb dieser Kraftwerke unrentabler und anfälliger (wegen des ständigen Hoch und Runter-Fahrens und Dampfablassen) machen. Ihre Störfunktion im Netz fällt derzeit weniger ins Gewicht, weil noch immer die Hochspannungstrassen, um den Windstrom dorthin zu leiten, wo er gebraucht wird, nicht existiert. Ihr Ausbau entspricht nicht dem Bedarf, so dass immer häufiger Windräder selbst bei günstigem Wind abgestellt werden müssen, um das Stromnetz nicht zu überlasten. Technisch ist dies kein Problem und den Windkraftbetreibern entsteht dadurch kein Nachteil, schonen sie dadurch doch die anfälligen Getriebe der Anlagen. Aber zusätzlich bekommen sie noch die in solchen Situationen nicht ins Netz eingespeisten Kilowattstunden von der "Solidargemeinschaft der Stromverbraucher", das heisst von den Bürgern über die Stromrechnung und über die energiebedingt steigenden Erzeugerpreise vergütet. Wir bezahlen das Ausfallgeld der Windstromfarmer und den "Ersatzstrom" aus konventionellen Anlagen und demnächst für den Umbau der Stromnetze, damit diese die Störung durch Wind- und Sonnen-Energie besser verkraften können. Die FAZ vom 25.1. nennt das einen "Skandal" und legt der wachsenden Gruppe der "Wutbürger" nahe, dies zu ändern. Das werden sie wohl nicht, sondern wieder brav die rot-grün-schwarz-gelben Verursacher in ihren wechselnden Ämtern bestätigen.

Weiterhin steigen die Kosten der regulären Förderung des überteuerten Wind- und Solarstroms nach dem EEG. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung in Essen (http://www.rwi-essen.de/publikationen/rwi-positionen/232, vom 14.12.2010) berechnete die Nettokosten für die garantierte 20-jährigen EEG-Förderung nur der zwischen 2000 und 2010 in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen auf rund 85,4 Mrd. (RWI-). Allein im Jahr 2011 sind das pro Haushalt in Deutschland ohne die dadurch erhöhten Güterpreisen im Schnitt rund 60 € nur für Solarstrom.

Nach der Pressemitteilung des BMU vom 20.1.2011 sind in Deutschland Solarzellen mit 17'000 MW (Nenn-Leistung, falls die Sonne mit der Ende Juni mittags um 12/13 Uhr möglichen Intensität strahlt) installiert. Angesichts der unerwartet rasanten Zunahme an Installationen kamen selbst der Bundesregierung Bedenken und sie einigte sich "einvernehmlich" mit dem Bundesverband Solarwirtschaft auf folgende Änderung: Falls aufgrund der Entwicklung in den Monaten von März bis Mai 2011 der zu erwartende Zubau 2011 die Nennleistung von 7'500 MW übersteigt, kann ab 1.7.2011 die Vergütung nach dem EEG um bis zu 15% gekürzt werden. Trotz Senkung der Vergütung auf dann vielleicht 23 cts/kWh ist der Solarstrom im Vergleich zu Kohle, Kernenergie und Erdgas (2-4 cts/kWh) Unsinn und die Neuregelung der Regierung nur eine pro forma "Wir tun doch etwas" Entscheidung. Das sonnenarme Deutschland kauft etwa die Hälfte der weltweit produzierten Solarmodule (Welt 21.1.2011) und das zum grossen Teil von China. Wenn das keine verfehlte Subventionspolitik ist, was ist dann eine. Für wen und in wessen Auftrag kann so etwas geschehen. Fragen Sie das die Meinungsmacher und ihre Auftraggeber und Ihre Nachbarn, die mediengläubigen Wähler.

Fassen wir zusammen: 1913 stellte der Astronomen Kristian Birkeland fest, dass die tatsächliche beobachtbare Gravitationskraft wesentlich grösser ist als die an Hand der Gestirne berechnete; er schloss daher auf eine nicht erkennbare "Schwarze Materie". Nun spricht Prof. Willem Buiter ehemals von der BoE auch im Bereich der Wirtschaft von "Schwarzer Materie" und meint damit die Ursache für den erstaunlich hohen Überschuss der Leistungsbilanz der USA trotz ihrer enormen Verschuldung, wenn man Leistungen aus dem Ausländereigentums in den USA und aus dem US-Eigentum im Ausland bilanziert. Mit seiner Feststellung hat er recht, nur so "schwarz" ist diese Materie nicht. Sie ergibt sich aus der Herkunft und Funktionsweise des Zentralbankgeldes im internationalen Finanzsystem. Mit ihnen werden im Grunde die Gewichte geschaffen und zugeteilt, die uns in die Tiefe ziehen. Klima und EEG sind daran nur Verschleierungen wie einst das schimmernde Gold an der Geldfunktion. Für die Verschleierung sorgen Medien, Regierungen und Umweltorganisationen.

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03 - Brief an den "Bundespräsidenten"

"Die kollektive Bussbereitschaft wegen Auschwitz birgt in Deutschland schon lange massenpsychotische Elemente".

Salcia Landmann, jüdische Schriftstellerin

Herr Bundespräsident!

Bussfertig eilten Sie nach Auschwitz am Holocaust-Gedenktag, den wir einem Ihrer Vorgänger zu verdanken haben, um als erster deutscher Bundespräsident dort eine Rede zu halten und die Verbrechen der Deutschen anzuprangern. Mit Ihrer Rede nehmen auch Sie unser ganzes Volk noch 66 Jahre nach Kriegsende in Sippenhaft. Eine solche Sippenhaftung sieht unser Rechtssystem nicht vor. Es ist zudem unzulässig, dass Sie durch diensteifrige Schuldbekenntnisse bei Ihren Auslandsbesuchen die Würde des deutschen Volkes verletzen, das Sie Kraft Amtes zu vertreten haben. Kein Politiker irgendeines anderen Landes der Welt würde sich dermassen erniedrigen.

Seit Jahrzehnten wartet das Deutsche Volk auf einen Politiker, der würdevoll unserer eigenen Opfer gedenkt. 15 Mio Deutsche sind umgebracht worden, davon die meisten nach dem Krieg, nach Hitler. Für sie gibt es weder ein Gedenktag noch eine Gedächtnisstätte. Deutsche Opfer werden verhöhnt, indem geschichtsfälschend alle Verbrechen an ihnen als eine unmittelbare Folge der Hitlerpolitik erklärt, entschuldigt und kleingeredet werden.

Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit ist nur zu bereinigen, wenn auch die Verbrechen der Siegermächte und die der Vertreiberstaaten benannt werden, die nach Öffnung vieler Archive inzwischen belegt sind:
- 15 Millionen Menschen sind vertrieben, enteignet, entrechtet und in eine Hölle geschickt worden. Ein Menschheitsverbrechen, das einmalig in der Welt da steht. "7,3 Millionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben." (Kanzler Konrad Adenauer, "Erinnerungen", "1945-1953", S. 186.)
- 1042 deutsche Städte wurden bombardiert und dem Erdboden gleichgemacht, alle Städte von mehr als 3000 Einwohnern, darunter alle Grossstädte. In der Wüste von Utah probten die Amerikaner während des Zweiten Weltkriegs an detailgetreu nachgebauten Mietskasernen die fabrikmässig geplante Einäscherung deutscher Städte. Ein ganz Grosser der modernen Architektur hat sie erschaffen - der deutsch-jüdische Architekt Erich Mendelsohn (DER SPIEGEL 41/1999)
- Millionen von Frauen und Kinder wurden vergewaltigt und für ihr Leben geschädigt.
- ca. 11 Millionen deutsche Soldaten kamen in Kriegsgefangenschaft der Alliierten und wurden entgegen der Haager Landkriegsordnung an andere Länder ausgeliefert, wie Polen, Tschechei und Jugoslawien, wo sie fürchterlichen Qualen und grausamen Behandlungen ausgesetzt waren.
- die Deutschen wurden dem Hungertod preisgegeben in einem völlig zerbombten Land. Die Deutsche Ärzteschaft damals zur deutschen Ernährungslage: "Wir als deutsche Ärzte halten uns für verpflichtet, die Weltöffentlichkeit darauf hinzuweisen, dass das, was hier geschieht, das Gegenteil ist von der versprochenen "Erziehung zur Demokratie";
- Was wir erleben, ist die Vernichtung der geistigen und körperlichen Substanz eines grossen Volkes." (Quelle: Archiv der Bundesärztekammer. Nachlass Karl Oelemann Nr. 27: Ernährungsrat der deutschen Ärzte.).
- die USA haben viele Todeslager auf den Rheinwiesen eingerichtet. Dort haben die Amerikaner Gefangene in voller Absicht verhungern lassen. Güterzüge des Internationalen Roten Kreuzes mit Lebensmitteln und Medikamenten wurden mit der Behauptung zurückgeschickt, es seien ausreichend Lebensmittel vorhanden. Vor den Augen der Verhungernden wurden Lebensmittel verbrannt. Den Gefangenen wurde unter Missachtung der Genfer Konvention der Kriegsgefangenenstatus aberkannt (s. James Bacque "Der geplante Tod"). "Sie litten Hunger und waren der Witterung schutzlos ausgesetzt", sagten Sie, Herr Bundespräsident, in Auschwitz am 27.1.2011, wobei Sie offensichtlich nicht an die deutschen Opfer dachten.
- 1/3 unseres Landes (164'497 qkm) mit unermesslichen Werten wurde uns genommen.
- 346'000 deutsche Patente wurden konfisziert, 20'870 deutsche Warenzeichen, 50'000 neue Farbformeln.
- 523 deutsche Wissenschaftler wurden in die USA überführt und unzählige in die Sowjetunion. Allein 700 führende Fachleute von Junkers (Flugzeugwerke Dessau) wurden mit ihren Familienangehörigen (über 2'500 Personen) in die Sowjetunion deportiert am 22. Oktober 1946. (Nahezu alle Industriezweige waren betroffen und führende Hochschulprofessoren. Keiner hatte einen Arbeitsvertrag oder Ausweis).
- unersetzliche Kunstwerke wurden uns geraubt. U. a. wurden 52 Waggons mit Gold- und Silberbarren, Juwelen, Perserteppiche, über 1000 Ölgemälde, Kisten voller Goldmünzen, Tafelsilber, Porzellan, wertvolle Briefmarkensammlungen, Pelze und seltene Bücher am 17.4.1945 von amerikan. Truppen beschlagnahmt. Fachleute sprechen vom Raub des Jahrhunderts
- unsere Goldreserven aus dem Salzbergwerk Merkers wurden geraubt und 2,75 Milliarden RM in Papiergeld. Auch Devisen und Gold der Berliner Reichsbank blieben verschwunden (300 Mio RM). Die USA beschlagnahmte völkerrechtswidrig auch das deutsche Vorkriegsvermögen von rund 600 Mio Dollar - Adenauer bemühte sich 1957 vergeblich um die Rückgabe. Hinzukommen Unsummen für Reparationen, Leistungen aus laufenden Produktionen, Besatzungskosten und bis in die heutige Zeit Stationierungskosten (wir sind noch immer ein besetztes Land)
- unsere wertvollen Wirtschaftsanlagen wurden demontiert und mitgenommen Herr Bundespräsident, Sie betonen unermüdlich: Wir müssen die Erinnerung wach halten. Aber bitte alle Erinnerungen und nicht nur Teilausschnitte, die ausnahmslos zu Lasten Deutschlands gehen. Pat Buchanan, republikan. Bewerber für das Amt des amerikanischen Präsidenten sagte einmal:"Die Welt weiss alles, was die Deutschen getan haben, aber sie weiss nichts über das, was den Deutschen angetan worden ist."

Sie verkünden, dass wir in tiefer Freundschaft mit unseren polnischen Nachbarn verbunden sind. Freundschaft gibt es nur in einer Atmosphäre des Vertrauens, der Offenheit, der Wahrheit und des gegenseitigen Respekts.

Dauerhaft unterdrückt wird die Rolle Polens vor dem Zweiten Weltkrieg. Polen lebte mit keinem seiner Nachbarn in Frieden (ausser mit Lettland und Rumänien). Polen hat ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weissrussen) im Vielvölkerstaat begangen. Am 14. Dezember 1931 beschreibt der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine "Hölle". Am 15. Juni 1932 berichtet Lord Noel-Buxton: .".Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden."

Ministerpräsident Tusk stellte völlig selbstverständlich fest, für Polen ist Vertreibung kein Thema. Das ist ungeheuerlich und von deutscher Seite hätte man umgehend dagegen vorgehen müssen.

Ständig werden neue Massengräber mit deutschen Opfern auf jetzt polnischem Gebiet gefunden, die Überreste werden ohne Untersuchung mit Schaufelbaggern entsorgt und deutsche Politiker schauen tatenlos zu und sind an keiner Aufklärung interessiert. Auch von Ihnen werden diese Toten ignoriert und damit noch im Tode ihrer Würde beraubt.

Indem unsere Politiker und insbesondere die Bundeskanzlerin, der Aussenminister und Sie als der höchste Repräsentant unseres Vaterlandes, ständig deutsche Schuld heraufbeschwören und gütig über die der anderen hinweggesehen, ja sogar die geschichtliche Wahrheit leugnen (z.B. als Frau Steinbach von der Teilmobilmachung Polens sprach) bleibt die Freundschaft illusorisches Wunschdenken. Der damalige Staatspräsident Polens, Lech Walesa, durfte sich 1992 unwidersprochen in unentschuldbarer Art und Weise über unser Land äussern: "Wenn die Deutschen erneut Europa in der einen oder anderen Art destabilisieren, sollte man nicht mehr zu einer Aufteilung Zuflucht nehmen, sondern dieses Land einfach von der Landkarte ausradieren. Der Osten und der Westen besitzen die notwendigen fortgeschrittenen Technologien, um diesen Urteilsspruch durchzuführen."

Wir leisten Entschädigungszahlungen an Polen, obwohl Millionen Deutsche um ihren gesamten Besitz gebracht worden sind und wir um grosse Teile unseres Landes. Das hat mit Freundschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun. Das ist eine verabscheuungswürdige Kriecherei auf Kosten des Deutschen Volkes, auf dessen Vertretung Sie als Präsident vereidigt worden sind.

Sie sagten jetzt in Auschwitz, Herr Bundespräsident: "Die heutige Jugend muss die Wahrheit über das nationalsozialistische Terrorregime kennen." und weiter: "Deshalb hatte ich im vergangenen November Jugendliche eingeladen, mich nach Israel und Yad Vashem zu begleiten." Ich halte dies für eine unzulässige Indoktrination von jungen Menschen, die um so schlimmer ist, als ihnen der vollständige geschichtliche Hintergrund vorenthalten wird.

Unsere Geschichte schreiben die Sieger, was von den Repräsentanten unseres Landes ohne jeglichen Widerspruch hingenommen wird. Unsere Kinder und Studenten verlassen gehirngewaschen die Schulen und Universitäten und die nach dem Krieg eingeführte Lizenzpresse rundet das Bild ab. Wer nicht politisch korrekt denkt, wird in vielen Fällen angezeigt, zu Geldstrafen verurteilt oder zu Gefängnis, verliert seinen Job oder seine Existenz (erinnern Sie sich noch an den Abgeordneten Martin Hohmann?). Wissen Sie überhaupt, dass inzwischen weit über 100.000 Menschen in unserem Land wegen sog. Meinungsdelikte zu Geld- oder Gefängnisstrafen verurteilt worden sind? Ich erinnere Sie auch an das Schlesiertreffen in Hannover, bei dem Sie als Ministerpräsident Niedersachsens, das Auslegen und den Verkauf von Büchern untersagt haben, die in jedem Buchladen frei verkäuflich waren und nicht auf dem Index standen. Eine Zensur, die eindeutig Artikel 5 unseres Grundgesetzes verletzt hat. Genauso rechtswidrig wollten Sie Herrn Sarrazin aus der Bundesbank entfernen. W

enn Sie junge Menschen in Ihre Politik einbeziehen wollen, müssen Sie selbst ein Vorbild sein.

Herr Bundespräsident, fangen Sie jetzt damit an!
Gigi Romeiser

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04 - 40 Prozent der Deutschen glauben an geheime Weltregierung, 90 Prozent glauben nicht an 9-11

Exklusiv-Umfrage des Wissensmagazins Welt der Wunder: Wem glauben die Deutschen noch?

Fast 40 Prozent der Bundesbürger glauben, dass es eine geheime Weltregierung gibt. Noch mehr halten die deutsche Regierung für kriminell - und jeder Zweite ist davon überzeugt, dass wir systematisch überwacht werden.

So die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1005 Frauen und Männern im Alter ab 14 Jahren des Emnid-Instituts - exklusiv im Auftrag für Welt der Wunder.

Sowohl Emnid als auch der Auftraggeber Welt der Wunder bewerten das Ergebnis als "erschreckend und überraschend".

Tiefes Misstrauen gegenüber dem, was Politiker als offizielle Wahrheit deklarieren, ist offenbar keine Randerscheinung: Fast 90 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass die US-Regierung die ganze Wahrheit über die Anschläge vom 11. September 2001 verschweigt, zwei Drittel halten die Bundesregierung für erpressbar. Das ist doch nachgewiesen!

"Ein derartiges Meinungsbild ist eine ernst zu nehmende Warnung an unsere Politiker", sagt der Politikwissenschaftler Nils Diederich, Professor an der Freien Universität Berlin. "Ich rate der Bundesregierung sehr, darauf zu reagieren!" Ja und zwar sofort mit dem Rücktritt der Regierung und ALLEN Bundestagsabgeordneten samt Staatssekretären!

Das vollständige Ergebnis der Umfrage veröffentlicht Welt der Wunder in der Ausgabe 1/2011 (EVT: 23.12.2010).

Und warum misstrauen die Bürger dem Dreieinigkeits-MAFIA Pack? Weil sie HOFFENTLICH endlich wach werden!

Die Volksselbstbestimmung - der Begriff 'direkte Demokratie' hat zwei Bedeutungen:
1. Zum einen wird darunter eine Form der Gesellschaftsorganisation verstanden, in der die Macht direkt vom Volk ausgeübt wird.
2. Zum anderen werden darunter politische Entscheidungsverfahren mit starker - mehrheitlicher - Beteiligung der Bevölkerung verstanden.

Und was haben wir in der "BRD"? Ganz klar eine Oligarchie! Die gesetzlose Herrschaft der Reichen, die nur an ihrem Eigennutz interessiert ist. Sie fällt wie die Aristokratie unter die Herrschaft der Wenigen! Das "Scheinheilige" Mafiöse Pack bezeichnet es jedoch als repräsentative Demokratie (mit Fraktionszwang!) Das ist doch zum verrückt werden.Das deutsche Volk hat Anspruch auf einen "blauen Reisepass"

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